DATENSCHUTZ
Stand: 26. Oktober 2026
Andrés Marder
Bodelschwinghstr. 21
33604 Bielefeld, Deutschland
E-Mail: info@andresmarder.com
1. Allgemeines
Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist mir ein besonderes Anliegen. Diese Datenschutzerklärung informiert Sie über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten auf thefilmradar.com. Die Rechtsgrundlage bildet die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
2. Hosting & Infrastruktur
Die Infrastruktur besteht aus zwei Teilen.
Server. Ein Teil der Angebote läuft auf einem dedizierten Server in der Schweiz (Infomaniak Network SA, Genf). Die Schweiz ist von der Europäischen Kommission als Land mit angemessenem Datenschutzniveau anerkannt (Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO), eine gesonderte Übermittlungsgrundlage ist daher nicht erforderlich. Für die Bildbeschreibung und die Mitschrift bei „Referenz nachbauen" nutzen wir außerdem den KI-Dienst von Infomaniak („AI Services", Rechenzentren in der Schweiz); laut Infomaniak werden die Anfragen dort nicht gespeichert (Abschnitt 11).
Cloudflare. Cloudflare stellt nicht nur DNS und SSL bereit. Ein wesentlicher Teil der Anwendungen läuft in der Cloudflare-Infrastruktur: als Cloudflare Workers (Programmausführung), Cloudflare D1 (Datenbanken), Cloudflare R2 (Dateispeicher), Cloudflare KV und Cloudflare Durable Objects (kurzlebiger Arbeitsspeicher für Echtzeit-Verbindungen). Damit werden dort auch Konto-, Projekt- und Nutzungsdaten verarbeitet und gespeichert, nicht nur Verbindungsdaten. Grundlage ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO; für Übermittlungen in Drittländer siehe Abschnitt 13.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von Cloudflare.
3. Server-Log-Dateien
Der Webserver erfasst automatisch Informationen in Log-Dateien, die Ihr Browser übermittelt. Dies umfasst: Browsertyp und -version, verwendetes Betriebssystem, Referrer-URL, Hostname des zugreifenden Rechners, Uhrzeit der Serveranfrage und IP-Adresse.
Diese Daten werden nicht mit anderen Datenquellen zusammengeführt. Die Erfassung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der technischen Bereitstellung und Sicherheit der Website).
4. Registrierung & Benutzerkonto
Sie können auf dieser Website ein Benutzerkonto erstellen. Dabei werden folgende Daten erhoben:
- E-Mail-Adresse
- Firmenname oder Kontaktname
- Kontotyp (Produktionsfirma oder Film-Professional)
- Optional: Crew United Profil-URL, Rolle, Bio
Die Registrierung dient der Nutzung personalisierter Funktionen wie Watchlist und Crew-Alerts. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
Ihr Passwort wird ausschließlich als kryptografischer Hash (bcrypt) gespeichert. Eine Wiederherstellung des Klartext-Passworts ist nicht möglich.
5. Crew United Import
Bei der Registrierung als Film-Professional können Sie optional Ihr öffentliches Crew United Profil verknüpfen. Dabei werden ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen abgerufen: Name, Rolle, Bio und Filmografie.
Sie entscheiden selbst per Checkbox, welche Daten übernommen werden. Die importierten Filmografie-Einträge werden in Ihrem Benutzerkonto gespeichert.
6. Cookies, Local Storage & Authentifizierung
Diese Website verwendet keine Tracking-Cookies und keine Analyse-Tools wie Google Analytics.
Folgende Daten werden im Local Storage Ihres Browsers gespeichert:
- Authentifizierungs-Token — Ein zufällig generiertes Token zur Sitzungsverwaltung. Enthält keine personenbezogenen Daten. Wird beim Abmelden gelöscht.
- Design-Einstellung — Ihre bevorzugte Darstellungsoption (hell/dunkel).
- Sprachassistent-Einstellungen — Technische Präferenzen für den SCOUTI-Assistenten (z.B. Spracheingabe-Modus).
Für das Speichern von Informationen im Endgerät und den Zugriff darauf gilt § 25 TDDDG. Die genannten Einträge sind unbedingt erforderlich, damit die von Ihnen ausdrücklich gewünschte Funktion bereitgestellt werden kann — Anmeldung, gewählte Darstellung, Einstellungen des Assistenten. Sie sind deshalb nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Die anschließende Verarbeitung der so gespeicherten Daten stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Es werden keine Marketing- oder Tracking-Daten gespeichert. Sie können den Local Storage jederzeit über die Browser-Einstellungen löschen.
7. Newsletter
Die Anmeldung erfolgt im Double-Opt-in-Verfahren: Nach der Anmeldung schicken wir Ihnen eine Bestätigungsmail; erst der Klick auf den Link trägt Ihre Adresse in die gewählte Liste ein. Als Nachweis Ihrer Einwilligung speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, die gewählte Liste sowie die Zeitpunkte von Anmeldung, Versand und Bestätigung. Unbestätigte Anfragen werden nicht verwendet.
Wenn Sie sich für den Newsletter anmelden, wird Ihre E-Mail-Adresse an den Dienstleister Brevo (ehemals Sendinblue) übermittelt. Brevo verarbeitet Ihre E-Mail-Adresse ausschließlich zum Zweck des Newsletter-Versands.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können den Newsletter jederzeit über den Abmelde-Link in jeder E-Mail abbestellen.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von Brevo.
8. Crew-Alerts
Registrierte Nutzer können E-Mail-Benachrichtigungen für bestimmte Crew-Rollen aktivieren. Dabei wird gespeichert, welche Rollen Sie abonniert haben. Die Benachrichtigungen werden über Brevo versendet. Sie können Alerts jederzeit in Ihrem Dashboard deaktivieren.
9. Produktionsdaten & nicht beanspruchte Profile
The Film Radar aggregiert öffentlich verfügbare Informationen über Film- und Fernsehproduktionen aus Quellen wie TMDB, Presseportal.de und Crew United. Dabei werden Namen von Regie, Kamera, Produktion und Schauspielern als nicht beanspruchte Profile gespeichert, also als Profile, die aus öffentlichen Quellen zusammengestellt sind und die die betroffene Person noch nicht selbst übernommen hat.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser öffentlich zugänglichen Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse). Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung einer umfassenden Branchenübersicht für die Film- und Fernsehwirtschaft.
Betroffene Personen haben folgende Möglichkeiten:
- Ihr Profil übernehmen und selbst verwalten (Funktion „Profil beanspruchen“ auf der Profilseite)
- Die vollständige Löschung ihres nicht beanspruchten Profils beantragen — per E-Mail an info@andresmarder.com oder über das Löschformular auf der Website
Löschanfragen werden innerhalb von 30 Tagen bearbeitet.
Information nach Art. 14 DSGVO. Diese Daten stammen nicht von den betroffenen Personen selbst, sondern aus den oben genannten öffentlich zugänglichen Quellen. Verarbeitet werden Name, berufliche Funktion und die Zuordnung zu Produktionen — also berufsbezogene Angaben, keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Eine individuelle Benachrichtigung jeder betroffenen Person würde einen unverhältnismäßigen Aufwand im Sinne des Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO bedeuten; an ihre Stelle tritt diese öffentlich abrufbare Information. Sie haben jederzeit das Recht, der Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO zu widersprechen — dafür genügt eine formlose Nachricht an die unten genannte Adresse.
10. Externe Dienste
Schriftarten
Die Schriftarten dieser Seite werden von unserem eigenen Server ausgeliefert. Es wird dabei keine Verbindung zu Servern von Google hergestellt und keine IP-Adresse dorthin übermittelt. (Bis zum 15. August 2026 wurden die Schriften von Google Fonts geladen; das ist seitdem nicht mehr der Fall.)
The Movie Database (TMDB)
Poster und Produktionsbilder stammen von The Movie Database (TMDB). Ihr Browser lädt diese Bilder von unseren eigenen Servern; eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und TMDB findet nicht statt, Ihre IP-Adresse wird nicht an TMDB übermittelt. Den Abruf bei TMDB übernimmt unser Server ohne personenbezogene Daten der Besucher. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von TMDB.
ElevenLabs
Audio-Versionen des Newsletters werden mit ElevenLabs (Text-to-Speech) erstellt. Die Audiodateien werden auf unserem Server gehostet. Beim Abspielen werden keine Daten an ElevenLabs übertragen.
KI-Assistenten-Anbindung (MCP)
Sie können Ihr Konto über das Model Context Protocol (MCP) mit einem KI-Assistenten Ihrer Wahl verbinden, etwa Anthropic Claude. Die Verbindung wird per OAuth hergestellt: Sie melden sich dafür bei uns an; Ihr Passwort erreicht den Assistenten zu keinem Zeitpunkt. Der Assistent erhält ein Zugriffstoken, mit dem er in Ihrem Namen auf Ihre Projekte, Generierungen und die weiteren Funktionen der Arbeitsumgebungen zugreift — im selben Umfang, in dem Ihr Konto sie nutzen kann. Verbindungsdaten (Ihre Konto-E-Mail, Nutzerkennung, gewährte Berechtigungen und Token-Metadaten) liegen bei Cloudflare (Abschnitt 2). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Sie stellen die Verbindung selbst her.
Inhalte, die Ihr Assistent über diese Verbindung abruft oder an uns übermittelt, verarbeitet dessen Anbieter nach eigenen Datenschutzbestimmungen — für Anthropic Claude: Datenschutzerklärung von Anthropic. Sie können die Verbindung jederzeit in den Einstellungen Ihres Assistenten widerrufen; ausgegebene Zugriffstoken verfallen darüber hinaus automatisch.
Script Seal — Zeitstempel und Bitcoin-Anker
Script Seal (seal.thefilmradar.com) belegt, dass ein Dokument zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Fassung existierte. Das Dokument selbst erreicht uns dabei nicht. Der SHA-256-Prüfwert wird in Ihrem Browser berechnet; übertragen werden 64 Hex-Zeichen. Aus einem solchen Prüfwert lässt sich der Inhalt nicht zurückrechnen.
Zeitstempel einer unabhängigen Stelle (RFC 3161). Zu jedem Siegel holen wir zusätzlich einen Zeitstempel bei FreeTSA (freetsa.org). Übermittelt wird ausschließlich ein Prüfwert über die Siegeldaten — Dokument-Prüfwert, Zeitpunkt und Siegel-Kennung —, nicht das Dokument, nicht Ihr Name und nicht Ihre E-Mail-Adresse. Die Anfrage stellt unser Server, nicht Ihr Browser; Ihre IP-Adresse erreicht FreeTSA nicht. Der Betreiber von freetsa.org nennt weder ein Unternehmen noch einen Sitz und veröffentlicht keine eigene Datenschutzerklärung. Wir übermitteln dorthin deshalb ausschließlich Daten ohne Personenbezug.
Bitcoin-Anker (OpenTimestamps). Seit dem 14. September 2026 wird der Prüfwert Ihres Dokuments zusätzlich in der Bitcoin-Blockchain verankert. Das geschieht über die öffentlichen Kalenderdienste des OpenTimestamps-Projekts (alice und bob unter opentimestamps.org, finney von Eternity Wall und ein Kalender von Catallaxy). Diese Dienste erhalten nicht den Prüfwert Ihres Dokuments, sondern einen daraus abgeleiteten, mit einer Zufallszahl geblendeten Wert. Ohne diese Zufallszahl lässt sich daraus weder auf das Dokument noch auf seinen Prüfwert schließen. Auch hier stellt unser Server die Anfrage; eine Registrierung findet nicht statt, und die Kalenderdienste erhalten keine Konto- oder Verbindungsdaten von Ihnen. Die Betreiber dieser Dienste nennen ebenfalls keinen Sitz — auch das ist ein Grund, warum dorthin nur ein geblendeter Wert geht.
Was dauerhaft und öffentlich wird. In der Bitcoin-Blockchain landet am Ende ein einzelner Wert, der aus vielen gebündelten Einreichungen zusammengerechnet ist. Er steht dort dauerhaft und ist nicht mehr löschbar — das ist der Zweck der Verankerung. Rückschlüsse auf Sie oder Ihr Dokument sind daraus nicht möglich. Den Nachweis selbst (eine .ots-Datei) und den Prüfwert Ihres Dokuments veröffentlichen wir unter der Verifikations-Adresse Ihres Siegels, damit ein Dritter beides prüfen kann; genau dafür ist ein Siegel da, und es geschieht auf Ihre Veranlassung. Löschen Sie später die Werkangaben eines Siegels (Abschnitt 14), bleiben Prüfwert, Signatur und Zeitstempel erhalten — sonst wäre der Nachweis mitgelöscht.
Rechtsgrundlage für beide Schritte ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Sie beauftragen die Versiegelung, und der Nachweis ist die geschuldete Leistung. Da an FreeTSA und an die Kalenderdienste keine personenbezogenen Daten übermittelt werden, liegt darin keine Übermittlung im Sinne von Abschnitt 13.
Herkunftsnachweise für Exporte aus dem FilmLab
Exportieren Sie im FilmLab (Composer oder Murnau) einen Film, legen wir dazu einen Herkunftsnachweis an. Er hält fest, welche Abschnitte des Films mit KI erzeugt oder verändert wurden, wann, mit welchem Werkzeug und über welche Plattform. Ein Dritter — etwa ein Sender oder ein Festival — kann ihn ohne Konto unter seal.thefilmradar.com/herkunft prüfen: Sein Browser berechnet den Prüfwert der Filmdatei, die Datei selbst erreicht uns dabei nicht.
Was öffentlich wird. Der Prüfwert der exportierten Datei, der Titel der Produktion und je Abschnitt: Position und Zeitangabe im Film, Art der Entstehung (etwa „Bild zu Video"), eine Einordnung (etwa „vollständig erzeugt" oder „synthetische Person"), das verwendete Werkzeug, die Plattform, der Zeitpunkt der Erzeugung und der Prüfwert des Ausgangsmaterials. Enthält ein Export synthetische Personen oder Stimmen, wird zusätzlich das Datum Ihrer Freigabe und die Fassung des bestätigten Wortlauts veröffentlicht. Nicht veröffentlicht werden: Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Kontokennung, Ihre Eingaben an die KI („Prompts"), Einwilligungen abgebildeter Personen und interne Kennungen.
Signatur und Zeitstempel. Den Nachweis signieren wir und versehen ihn — wie ein Dokument-Siegel — mit einem Zeitstempel von FreeTSA und einem Bitcoin-Anker über den Prüfwert der Datei (siehe oben). Auch hier gehen an diese Dienste nur Prüfwerte ohne Personenbezug.
Die Adresse eines Nachweises ist eine zufällige Kennung; Nachweise lassen sich nicht der Reihe nach aufrufen. Wer die Adresse oder die Filmdatei hat, kann den Nachweis einsehen — das ist sein Zweck. Wie lange Nachweise und Freigaben aufbewahrt werden, steht in Abschnitt 12.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Der Nachweis gehört zum Export, den Sie veranlassen.
11. Kostenpflichtige Dienste, Bezahlung und Guthaben
Bezahlung über Stripe
Der Bestell- und Zahlungsvorgang für kostenpflichtige Tarife läuft über Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) und deren verbundene Unternehmen. Beim Kauf werden dort insbesondere verarbeitet: E-Mail-Adresse, Name, Rechnungsanschrift, gegebenenfalls Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie die Zahlungsdaten. Die Zahlungsdaten selbst (Kartennummer und dergleichen) erreichen uns nicht; sie liegen ausschließlich bei Stripe.
Von Stripe erhalten wir die Kennung des Zahlungskontos, die E-Mail-Adresse und den Status des Abonnements zurück und speichern sie, um den Zugang freizuschalten und abzurechnen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung). Stripe verarbeitet auch in den USA; siehe Abschnitt 13.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung von Stripe.
Murnau FilmLab und ScriptLab
In diesen Arbeitsumgebungen verarbeiten wir, was Sie dort einbringen und erzeugen: hochgeladene Bild-, Video- und Tondateien, Projekt- und Schnittdaten, Texte und Drehbücher, Ihre Eingaben an die KI-Funktionen („Prompts") sowie die daraus erzeugten Ergebnisse. Diese Daten liegen in Cloudflare D1 und Cloudflare R2 (Abschnitt 2). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Für die KI-gestützten Arbeitsschritte setzen wir Modelle Dritter ein. Dabei werden die für den jeweiligen Schritt erforderlichen Eingaben an den betreffenden Anbieter übermittelt: fal.ai (USA) für die Bild-, Video- und Tonerzeugung sowie für die Erkennung von Gesichtern und Personen, wenn Sie in einem Clip Gesichter automatisch verpixeln lassen oder im Editor Murnau eine Person oder ein angeklicktes Objekt in einem Standbild oder eine Person oder ein angeklicktes Objekt über die ganze Länge eines Clips freistellen (beim Tauschen eines Objekts prüft dasselbe Modell zusätzlich, ob das angeklickte Objekt eine Person ist) oder vor dem Einsetzen von Statisten Personen, Bauwerke, Gegenstände und begehbare Flächen (etwa Gehweg, Straße, Boden) im Standbild automatisch erkennen lassen, damit sie unverändert bleiben bzw. Statisten nur dort stehen (Modelle SAM 3 und SAM 3.1 von Meta, betrieben bei fal.ai; übermittelt wird eine verkleinerte Fassung des Clips, der Clip selbst bzw. das Standbild), für das Entfernen des Hintergrunds eines Standbilds im Editor Murnau (Modell BiRefNet, betrieben bei fal.ai; übermittelt wird das Standbild), kie.ai (USA) für einzelne Bildfunktionen, Hedra (USA) für Lipsync und Avatare, Beeble (USA) für die Video-Transformation, Replicate (USA) für einzelne Videostufen, Topaz Labs (USA) für das Hochskalieren von Bildern und Videos — dieser Schritt wird über fal.ai an Topaz Labs durchgereicht —, Kuaishou Technology (China) für einzelne Videomodelle der Kling-Reihe — dieser Schritt wird über fal.ai an Kuaishou durchgereicht —, ByteDance (China) für einzelne Bild- und Videomodelle der Seedance- und Seedream-Reihe, Alibaba (China) für einzelne Videomodelle (Wan, Happy Horse) und für das Tauschen eines angeklickten Objekts in einem Clip im Editor Murnau (Modell Wan 2.7; übermittelt werden der ganze Clip samt Ton, also auch Personen, die außerhalb des getauschten Objekts im Bild sind, und Ihre beiden Beschreibungen des Objekts), MiniMax (China) für einzelne Videomodelle (Hailuo) sowie für Sprachsynthese und Stimmklonung, ShengShu Technology (China) für die Videomodelle der Vidu-Reihe, Black Forest Labs (Black Forest Labs, Inc., USA, und BFL GmbH, Deutschland) für einzelne Bildmodelle der FLUX-Reihe, Lightricks (Israel) für das Videomodell LTX, Bria AI (Bria Artificial Intelligence Ltd., Israel) für das Entfernen einer Ebene im Editor Murnau (übermittelt werden das Standbild und die Maske der Ebene, die entfernt werden soll), Krea (USA) für einzelne Bildmodelle und Veed (Vereinigtes Königreich) für Lipsync — diese Schritte werden jeweils über fal.ai an den genannten Anbieter durchgereicht —, Fish Audio (Hanabi AI Inc., USA) für Sprachsynthese, Stimmklonung und die Umwandlung gesprochener Eingaben an die Begleiterin Lotte im Composer in Text, sowie Anthropic PBC (USA), OpenAI (USA/Irland) und Google (Gemini) für die Textschritte sowie für die Videoerzeugung mit Gemini Omni Flash direkt bei Google (übermittelt werden die Beschreibung des Clips und gegebenenfalls das Startbild) und ElevenLabs (USA) für die Tonerzeugung und Tonbearbeitung (etwa das Herauslösen einer Stimme aus Störgeräuschen). Übermittelt wird der Inhalt des Arbeitsschritts, nicht Ihr Konto — die Anbieter erhalten von uns keine Namen oder E-Mail-Adressen. Bei der Spracheingabe an Lotte wird die Aufnahme nur zur Umwandlung in Text übermittelt und von uns nicht gespeichert; der erkannte Text erscheint in Ihrem Eingabefeld und wird erst mit dem Absenden wie eine getippte Nachricht behandelt. Lassen Sie sich eine Antwort von Lotte vorlesen, wird nur der Text dieser Antwort an Fish Audio übermittelt; die erzeugte Sprachdatei wird an Ihren Browser ausgeliefert und von uns nicht gespeichert. Für Bild- und Videomodelle, die Google (Veo, Gemini Omni Flash, Nano Banana Pro, Nano Banana 2.1 — etwa für Licht und das Bearbeiten einer Ebene im Editor Murnau) und OpenAI (gpt-image) über fal.ai bereitstellen, gilt dasselbe wie für die übrigen über fal.ai durchgereichten Anbieter: der Inhalt des Arbeitsschritts erreicht den jeweiligen Anbieter, nicht Ihr Konto.
Auswertung von Fotos. Lassen Sie im FilmLab ein Foto zu einer Figur auswerten (etwa Statur, Haare, Augenfarbe), übermitteln wir das Foto an Anthropic (Anthropic PBC, USA). Lassen Sie ein Foto eines Drehorts auswerten, übermitteln wir es an Google (Gemini). Übermittelt wird das Foto, nicht Ihr Konto. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Inhaltsprüfung vor der Erzeugung. Bevor wir einen Schritt ausführen, der Bild, Video oder Ton erzeugt, prüfen wir Ihre Beschreibung (den „Prompt“) automatisch auf Inhalte, die nach § 11 unserer AGB untersagt sind — zuerst anhand einer festen Wortliste auf unserem Server, dann mit einem Sprachmodell von Anthropic, an das dafür der Text der Beschreibung übermittelt wird, nicht Ihr Konto. Wir protokollieren Ihre E-Mail-Adresse, den Arbeitsschritt, das Ergebnis der Prüfung mit Begründung und die ersten 300 Zeichen der Beschreibung, um Missbrauch erkennen, nachweisen und abwehren zu können. Diese Einträge löschen wir nach 90 Tagen (Abschnitt 12). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse, die Erzeugung rechtswidriger Inhalte zu verhindern). Was diese Prüfung für Sie bedeutet, steht in Abschnitt 14 unter „Automatisierte Entscheidungen“.
Freischaltung von Inhalten für Erwachsene. Schalten Sie in den Einstellungen Inhalte für Erwachsene frei, geben Sie Ihr Geburtsdatum an. Wir prüfen damit, ob Sie mindestens 18 Jahre alt sind, und speichern es nicht. Gespeichert werden nur, dass und wann Sie Ihr Alter bestätigt haben, die Art der Bestätigung (Ihre eigene Angabe) und ob die Freischaltung aktiv ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Notizen für Lotte. Bitten Sie Lotte, sich etwas zu merken, schlägt sie eine Notiz vor. Gespeichert wird sie erst, wenn Sie den Vorschlag bestätigen: als Notiz zum Projekt oder als Notiz zu Ihrer Arbeitsweise über alle Projekte. Wir speichern den Text der Notiz, das Projekt und den Zeitpunkt in Cloudflare D1 (Abschnitt 2). Lotte liest diese Notizen in späteren Gesprächen, um Ihren Projektstand und Ihre Vorlieben zu berücksichtigen. Dabei wird der Notiztext wie jede andere Eingabe an den Anbieter des Sprachmodells übermittelt (siehe oben). Alle Notizen sehen Sie in der Lotte-Spalte; Sie können jede jederzeit löschen, sie wird dann sofort und endgültig entfernt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Eigene Anbieter-Schlüssel. Hinterlegen Sie für einen der genannten Anbieter einen eigenen API-Schlüssel, rufen wir diesen Anbieter in Ihrem Auftrag mit Ihrem Schlüssel auf. Übermittelt werden dieselben Daten wie im Absatz zuvor beschrieben; Vertrag und Abrechnung bestehen dann unmittelbar zwischen Ihnen und dem Anbieter, dessen Bedingungen und Datenschutzhinweise gelten. Ihren Schlüssel speichern wir verschlüsselt (AES-256) in unserer Datenbank auf unserem Server bei Infomaniak (Schweiz) und verwenden ihn ausschließlich für die von Ihnen ausgelösten Arbeitsschritte; angezeigt werden danach nur noch die letzten vier Zeichen. Jede Verwendung protokollieren wir ohne den Schlüssel selbst (Zeitpunkt, Anbieter, Ergebnis). Sie können den Schlüssel jederzeit löschen; mit Ihrem Konto wird er ebenfalls gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Team-Sitze (Studio). Sind Sie Mitglied eines Studios, sieht dessen Inhaber Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Rolle und Ihre Grenze; Buchungen, die Sie im Studio auslösen, werden mit Ihrem Konto verknüpft. Für Einladungen verarbeiten wir die eingegebene E-Mail-Adresse zum Versand über Brevo; nicht angenommene Einladungen verfallen nach sieben Tagen.
FLUX-3-Modelle — unmittelbar bei Black Forest Labs. Die Videomodelle der FLUX-3-Reihe und das Bildmodell FLUX.3 [klein] beziehen wir unmittelbar von Black Forest Labs (Black Forest Labs, Inc., USA, und BFL GmbH, Deutschland); die Eingaben dieses Arbeitsschritts werden dorthin übermittelt, ohne fal.ai zu durchlaufen. Beim Bildmodell sind das Ihre Bildbeschreibung und, wenn Sie ein Bild bearbeiten oder Figuren als Vorlage mitgeben, diese Bilder. Die übrigen Bildmodelle der FLUX-Reihe erreichen Black Forest Labs weiterhin über fal.ai, wie im Absatz zuvor beschrieben.
OpenRouter — nur mit Ihrer Einwilligung. Für einzelne Videostufen können wir zusätzlich OpenRouter (USA) einsetzen. OpenRouter führt die Verarbeitung nicht selbst durch, sondern vermittelt die Anfrage an den jeweiligen Modellanbieter; bei den Seedance-Modellen erfolgt die Verarbeitung dabei über einen Endpunkt in Singapur (siehe Abschnitt 13). Dieser Weg wird ausschließlich dann genutzt, wenn Sie ihm zuvor ausdrücklich zugestimmt haben; Rechtsgrundlage ist insoweit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Ohne Ihre Einwilligung verwenden wir die übrigen in diesem Abschnitt genannten Anbieter. Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Ihrem Konto widerrufen; die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Training auf Ihren Inhalten. Wir selbst trainieren keine allgemeinen Modelle mit Ihren Inhalten und geben sie zu diesem Zweck nicht weiter. Eine Ausnahme, die Sie selbst auslösen: Im FilmLab können Sie zu einer Figur einen Figurenabdruck erzeugen. Dabei wird aus den von Ihnen dafür ausgewählten Bildern bei fal.ai ein individuelles Zusatzmodell („LoRA") trainiert. Es gehört zu Ihrem Projekt, wird von uns nur dort verwendet und fließt bei uns weder in andere Projekte noch in ein allgemeines Modell ein. Der Schritt läuft ausschließlich nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung; zeigen die Bilder eine reale Person, ist zusätzlich deren Einwilligung erforderlich. Dasselbe gilt für das Klonen einer Stimme (Fish Audio, ElevenLabs): der Schritt läuft nur nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung, und für die Stimme einer realen Person ist zusätzlich deren Einwilligung erforderlich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; für Gesichter und Stimmen realer Personen gilt der Absatz „Digitale Abbilder realer Personen“ unten. Näheres regelt § 9 unserer AGB.
Was die Anbieter mit Ihren Eingaben tun dürfen. Ob ein Anbieter die Eingaben eines Arbeitsschritts auch für eigene Modelle verwenden darf, richtet sich nach seinen Bedingungen. Unser Stand vom 26.10.2026:
- fal.ai, über den der größte Teil der Verarbeitung läuft, schließt eine Nutzung der Eingaben für eigene Modelle vertraglich nur im Enterprise-Tarif aus. Diesen Tarif haben wir nicht abgeschlossen. Nach den für uns geltenden Bedingungen darf fal.ai Eingaben, die über fal.ai laufen, deshalb auch zur Verbesserung eigener Modelle verwenden. Das betrifft auch die Schritte, die fal.ai an die oben genannten Anbieter durchreicht. Soweit fal.ai Eingaben für eigene Zwecke verwendet, ist fal.ai dafür selbst verantwortlich; es gilt die Datenschutzerklärung von fal.ai.
- Für Anthropic, für Google, soweit wir Gemini-Modelle unmittelbar bei Google aufrufen (nicht über fal.ai), und für den KI-Dienst von Infomaniak ist eine Nutzung der Eingaben zum Training nach den mit ihnen vereinbarten Bedingungen ausgeschlossen.
- Für die übrigen oben genannten Anbieter haben wir das nicht abschließend geklärt. Eine Nutzung zu Trainingszwecken können wir dort nicht ausschließen.
Was das für Gesichter, Fotos realer Personen und Stimmen bedeutet. Über fal.ai laufen insbesondere das Training eines Figurenabdrucks aus Ihren Fotos, Bild- und Videoschritte mit Fotos oder Clips von Personen, die Erkennung von Gesichtern und Personen beim Verpixeln und Freistellen, Lipsync über Veed und die Sprachsynthese und Stimmklonung über MiniMax. Auch Gesichter und Stimmen in diesen Schritten kann fal.ai also für eigene Modelle verwenden. Bringen Sie Fotos, Aufnahmen oder Stimmen realer Personen deshalb nur ein, wenn die Person auch damit einverstanden ist. Diese Möglichkeiten haben Sie:
- Arbeiten Sie mit erfundenen Figuren. Sie zeigen keinen echten Menschen.
- Wählen Sie ein Modell, das nicht über fal.ai läuft und dessen Anbieter Training mit Eingaben ausschließt. Der Modellkatalog nennt zu jedem Modell den Anbieter; die Übersicht zum EU-Modus auf lab.thefilmradar.com zeigt, welche Modelle alle Belege haben.
- Im EU-Modus eines Projekts laufen Arbeitsschritte nur über Modelle, bei denen unter anderem der Ausschluss von Training mit Ihren Eingaben belegt ist. fal.ai gehört derzeit nicht dazu. Ein Schritt ohne belegtes Modell wird dort nicht ausgeführt, statt auf ein anderes Modell auszuweichen. Den EU-Modus wählen Sie je Projekt, sobald er für Ihr Konto angeboten wird.
Digitale Abbilder realer Personen, Likeness-Register, FilmFaces und Lizenzen
Gesichter und Stimmen. Ein Figurenabdruck aus Fotos einer realen Person, eine geklonte Stimme oder das Übertragen eines Gesichts in ein Bild oder einen Clip sollen gerade erreichen, dass die Person wiedererkennbar bleibt. Gesichtsbilder und Stimmaufnahmen, die dafür verarbeitet werden, können deshalb biometrische Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 14 DSGVO sein. Fotos können außerdem Rückschlüsse etwa auf die ethnische Herkunft oder die Gesundheit zulassen. Wir behandeln diese Daten deshalb als besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO.
Zwecke. Wir verarbeiten Gesichter und Stimmen realer Personen nur, um die von Ihnen angeforderten Ergebnisse mit dieser Person zu erzeugen (Bilder, Clips, Ton), um zu prüfen, ob erzeugte Bilder dieselbe Figur zeigen, um die Einwilligung der Person zu prüfen und nachzuweisen und um Meldungen über Darstellungen ohne Einwilligung zu bearbeiten. Wir nutzen sie nicht, um unbekannte Personen zu identifizieren. Lassen Sie prüfen, ob Standbilder dieselbe Figur zeigen wie ihr Figurenbogen, übermitteln wir die Standbilder und die Ansichten des Bogens an Google (Gemini).
Rechtsgrundlage. Rechtsgrundlage ist die ausdrückliche Einwilligung der abgebildeten oder gesprochenen Person nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, für die Verbreitung von Bildnissen zusätzlich ihre Einwilligung nach § 22 KUG. Ihre eigene Einwilligung als Nutzer ersetzt die Einwilligung einer anderen Person nicht. Die Person kann ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Für die Anbieter, an die diese Daten gehen, und für die Frage, ob sie damit trainieren dürfen, gelten die Absätze oben und Abschnitt 13.
Likeness-Register. Soll eine Figur im FilmLab eine reale Person zeigen (ein „digitales Double“), muss für diese Person eine gültige Einwilligung im Likeness-Register unter likeness.thefilmradar.com vorliegen. Fehlt sie, ist sie widerrufen oder abgelaufen, erzeugen wir mit dieser Figur nichts; ist das Register nicht erreichbar, ebenfalls nicht. Die Einwilligung erteilt die Person selbst über einen Einladungslink einer Produktion. Dabei verarbeiten wir:
- Name, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse der Person sowie Umfang, Zweck, Gebiet und Laufzeit der Einwilligung. Name, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse halten wir nur bis zum Abschluss der Identitätsprüfung vor, höchstens 30 Minuten. Danach senden wir der Person eine Kopie ihrer Einwilligung per E-Mail (über Brevo, Abschnitt 7) und löschen diese Angaben.
- Eine Prüfung des Ausweises der Person über Stripe Identity (Stripe, Abschnitte 11 und 13). Die Prüfung führt Stripe durch; wir erhalten das Ergebnis.
- Im Register selbst: eine pseudonyme Referenz auf die Person (ein Prüfwert, aus dem sich der Name ohne unseren Schlüssel nicht ermitteln lässt), Umfang, Status und Wortlaut der Einwilligung, die Zeitpunkte von Erteilung und Widerruf, eine Signatur und Nachweise, wann die Einwilligung für welche Art von Ergebnis genutzt wurde. Namen und Bildmaterial speichert das Register nicht.
Unter likeness.thefilmradar.com/v/<Kennung> kann jeder Status, Umfang und Laufzeit einer Einwilligung prüfen; Namen oder Bilder zeigt diese Seite nicht. Einwilligungen für Minderjährige nimmt das Register derzeit nicht an. Den Widerruf erklärt die Person formlos per E-Mail an info@andresmarder.com unter Nennung der Kennung. Danach entsteht unter der Einwilligung nichts Neues mehr, und vor jedem Export prüfen wir, ob sie noch gilt.
Meldungen. Wer sich ohne Einwilligung nachgebildet sieht, kann das unter likeness.thefilmradar.com/melden ohne Konto melden. Wir speichern die Meldung mit Begründung sowie Name und E-Mail-Adresse der meldenden Person; Name und E-Mail-Adresse verschlüsselt und nur für diese Meldung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (das Interesse der meldenden Person und unseres, Darstellungen ohne Einwilligung zu verhindern).
Information für abgebildete Personen (Art. 14 DSGVO). Bringt ein Nutzer Fotos, Aufnahmen oder Stimmen einer Person ein, erhalten wir diese Daten nicht von der Person selbst, sondern vom Nutzer. Verarbeitet werden Gesichtsbilder, Körper und Stimme, zu den oben genannten Zwecken und über die oben und in Abschnitt 13 genannten Anbieter. Wie lange wir sie speichern, steht in Abschnitt 12. Die Rechte nach Abschnitt 14 stehen auch der abgebildeten Person zu, unabhängig davon, ob sie ein Konto hat.
FilmFaces. Unter faces.thefilmradar.com (FilmFaces) zeigen wir die Profile aus Abschnitt 9, also Crew sowie Schauspielerinnen und Schauspieler, mit Profilfotos, soweit die Quelle eines bereitstellt (etwa TMDB, Abschnitt 10). FilmFaces erzeugt keine digitalen Abbilder, und wir werten die Profilfotos nicht aus. Für diese Profile gelten Abschnitt 9 und die dort beschriebenen Möglichkeiten zu Übernahme, Widerspruch und Löschung.
Lizenzen. Im FilmLab können Sie eine Figur, einen Drehort, ein Requisit, ein Stil-Kit oder eine geklonte Stimme einem anderen Konto zur Nutzung anbieten. Dafür verarbeiten wir die E-Mail-Adresse des Empfängers, Nutzungsart, Gebiet, Laufzeit, Plattformen und Preis in Credits. Angebot, Annahme und Widerruf halten wir in unseren Datenbanken fest (Abschnitt 2). Nimmt der Empfänger an, erstellen wir einen Nachweis als PDF mit Namen und E-Mail-Adresse des Lizenznehmers und speichern ihn nicht öffentlich in Cloudflare R2. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Lizenz ersetzt keine Einwilligung: Zeigt eine Figur oder Stimme eine reale Person, darf sie nur im Rahmen von deren Einwilligung angeboten und genutzt werden.
Aufnahmen im Editor Murnau
Im Editor Murnau können Sie Ihren Bildschirm (ein Fenster, einen Browser-Tab oder den ganzen Bildschirm), auf Wunsch mit Ihrem Mikrofon, oder Ihre Kamera mit Mikrofon aufnehmen. Die Aufnahme beginnt erst, nachdem Sie auf „Aufnehmen“ geklickt und die Quelle gewählt haben; die Freigabe fragt Ihr Browser bei Ihnen ab. Solange aufgenommen wird, zeigt der Editor eine Laufanzeige mit Zeit und Tonpegel, und Sie können die Aufnahme jederzeit beenden oder verwerfen.
Bis Sie die Aufnahme beenden, bleibt sie ausschließlich in Ihrem Browser. Verwerfen Sie sie, wird sie dort gelöscht und nichts übertragen. Erst nach dem Beenden laden wir die Datei wie jedes andere Medium in Ihr Projekt hoch und speichern sie bei Cloudflare (Abschnitt 2). Wie bei jedem hochgeladenen Medium prüfen wir die Datei auf ein eingebettetes KI-Kennzeichen und bilden einen Prüfwert (Hash) für den Herkunftsnachweis Ihrer Exporte; bei Videos erkennt unser Server (Abschnitt 2) außerdem die Szenengrenzen. Die Aufnahme gilt als von Ihnen selbst erstelltes Material.
Eine Bildschirmaufnahme enthält alles, was in der gewählten Quelle zu sehen und zu hören ist — auch Nachrichten, Namen oder andere Daten Dritter. Wählen Sie die Quelle entsprechend. Nehmen Sie andere Personen auf, brauchen Sie deren Einwilligung. Die Aufnahme bleibt in Ihrem Projekt wie Ihre übrigen Medien. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Kadrage (iPhone-App)
Die App Kadrage erfasst auf Ihrem iPhone Räume (Scan, Grundriss) und Sucherfotos samt Kameradaten (Lage und Blickrichtung im Raum, Kamera und Objektiv). Diese Daten bleiben auf dem Gerät, bis Sie sie selbst an ein Kadrage-Board senden: Dazu scannen Sie den QR-Code des Boards; danach werden Setplan, Sucherfotos und Raumscan an kadrage.io übertragen und dem Board Ihres FilmRadar-Kontos zugeordnet. Die Fotos und der Raumscan liegen in Cloudflare R2, Board und Setplan in Cloudflare D1 (Abschnitt 2). Standortdaten liest die App nicht und überträgt sie nicht. Die Auswahllisten für Kameras und Objektive ruft die App von lab.thefilmradar.com ab; dabei wird der Suchbegriff übermittelt, ohne Anmeldung und ohne Konto, und wie bei jedem Aufruf verarbeitet Cloudflare technische Verbindungsdaten wie die IP-Adresse (Abschnitt 2). Beim Streamen an Blender gilt der folgende Absatz. Die App enthält keine Werbung und keine Tracking- oder Analysebausteine von Dritten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Löschung von Kadrage-Inhalten. Es gibt keine automatische Löschfrist: Die Inhalte bleiben, bis Sie sie löschen. Fotos löschen Sie einzeln in der Inbox von Kadrage, den Raumscan am Board (entfernen oder ersetzen). Wenn Sie ein Board löschen, gehen seine Fotos zurück in die Inbox. Alle Kadrage-Inhalte Ihres Kontos lassen wir auf Ihren Wunsch löschen: Schreiben Sie dazu an info@andresmarder.com.
Handykamera für Blender
Koppeln Sie ein Smartphone mit dem FilmLab-Add-on für Blender, übermittelt die App Lage, Drehung und Bildwinkel des Geräts (keine Bilder, kein Standort) über einen Zwischendienst bei Cloudflare (Abschnitt 2) an Ihr Blender. Diese Daten liegen ausschließlich im Arbeitsspeicher des Dienstes und werden gelöscht, sobald Sie die Sitzung beenden, spätestens nach 15 Minuten; die Sitzung selbst endet nach höchstens 60 Minuten. Zum Start prüft der Dienst Ihren Bridge-Key beim Backend, ohne ihn oder Ihre E-Mail-Adresse zu speichern; die Zugriffscodes der Sitzung liegen dort nur als Prüfwert (Hash) vor. Starten Sie die Sitzung in FilmLab an einem Location-Scan („Live-Previs“), speichert unser Backend (Abschnitt 2) zusätzlich, welchem Konto, Projekt und Scan die Sitzung gehört, und den Zugriffscode für Blender, damit Ihr Blender die Sitzung über Ihren Bridge-Key findet. Dieser Eintrag wird gelöscht, sobald Sie die Sitzung beenden, und ist nach spätestens 60 Minuten wertlos; abgelaufene Einträge entfernt das Backend beim nächsten Aufruf der Funktion. Der Dienst protokolliert keine Posen. Technische Verbindungsdaten wie die IP-Adresse verarbeitet Cloudflare wie in Abschnitt 2 beschrieben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Set-Kontaktdaten der Crew (FilmBalance und filmUnit)
In FilmBalance tragen Sie als Produktion die Crew Ihres Projekts ein, um den Dreh zu organisieren. Zu einer Person speichern wir dabei: Name, Funktion/Gewerk, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Funk-Kanal. Diese Angaben dienen ausschließlich der Produktionsorganisation und der Kommunikation am Set. Sie liegen in Cloudflare D1 (Abschnitt 2). Für diese Verarbeitung sind wir Verantwortlicher; Sie als Produktion sind dafür verantwortlich, dass Sie uns die Daten der Crew übermitteln dürfen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse und das Ihrer Produktion an einer organisierten Kommunikation am Set). Die betroffenen Personen können der Verarbeitung jederzeit widersprechen (Abschnitt 14).
Übermittlung an filmUnit. Lösen Sie „Crew an filmUnit übertragen" aus, spiegeln wir Name, Funktion und Kontakt der betreffenden Person in filmUnit (ebenfalls Cloudflare D1) und erzeugen dort einen persönlichen, nur über einen geheimen Link erreichbaren Lesezugang zu Drehplan und Set-Infos. Der Link enthält keine personenbezogenen Daten außer einem zufälligen Token und wird der Person per E-Mail (über Brevo, Abschnitt 7) zugesandt. Ein Konto muss die Person dafür nicht anlegen.
Löschung. Sie können ein Crew-Mitglied jederzeit in FilmBalance löschen. Dabei entfernen wir Name und Kontaktdaten der Person in beiden Produkten — die Zeile in FilmBalance ebenso wie die Spiegelung in filmUnit samt allen persönlichen Links, die damit ungültig werden. In Auswertungen der Kalkulation kann höchstens ein anonymer Kostenbetrag ohne Namen zurückbleiben. Betroffene können die Löschung außerdem jederzeit selbst verlangen — per E-Mail an info@andresmarder.com (Art. 17 DSGVO).
Ihre Verantwortung für fremde Daten. Sie tragen hier Kontaktdaten anderer Personen ein. Bringen Sie nur Daten von Personen ein, deren Mitwirkung an der Produktion dies rechtfertigt, und informieren Sie diese Personen, dass ihre Kontaktdaten zur Set-Organisation in FilmBalance und filmUnit verarbeitet werden.
Von Dritten erhaltenes Material
Laden Sie ein Drehbuch, einen Rollenauszug oder eine Szene hoch, die Sie von einer Produktion oder einem anderen Dritten erhalten haben — etwa für eine Bewerbung, ein Casting oder eine Mitwirkung —, verarbeiten wir dieses Material ausschließlich für den Zweck, den Sie angefordert haben: bei einem Rollenauszug also, um Ihnen Ihre Rolle vorlesen zu lassen und Sie beim Lernen zu unterstützen.
Für solches Material gilt enger als für Ihr eigenes: Es wird nicht ausgewertet, nicht mit anderen Stoffen verglichen, nicht in Markt-, Portfolio- oder Vergleichsfunktionen einbezogen und keinem anderen Nutzer zugänglich gemacht. Es wird auch nicht zum Training von KI-Modellen verwendet — und zwar auch dann nicht, wenn Sie dem zugestimmt haben. Eine solche Zustimmung kann nur erteilen, wem die Rechte an dem Material zustehen; das sind bei fremdem Material nicht Sie. Näheres regeln § 8 Absatz 3a und 7 sowie § 9 Absatz 7 unserer AGB.
Von den in diesem Abschnitt genannten Anbietern erhält solches Material nur derjenige, der für den angeforderten Schritt technisch nötig ist — bei der Vertonung eines Rollenauszugs also der Anbieter der Sprachsynthese. Die übrigen erhalten es nicht.
Löschung. Sie können dieses Material jederzeit selbst löschen. Dabei werden neben den Datenbankeinträgen auch die zugehörigen Dateien entfernt: die hochgeladene Originaldatei, der gespeicherte Volltext jeder Fassung und alle daraus erzeugten Tonaufnahmen.
Und wir löschen es von selbst. Material, das Sie von einem Dritten erhalten haben, entfernen wir automatisch 90 Tage nach Ihrer letzten Nutzung — samt der zugehörigen Dateien. Gezählt wird ab dem letzten Öffnen, nicht ab dem Hochladen: wer eine Rolle über Monate vorbereitet, verliert seinen Text nicht mitten in der Arbeit. Ein Lauf prüft das täglich.
Wenn das Material personenbezogene Daten Dritter enthält — etwa reale Vorbilder, Namen aus einer Recherche oder Interview-Passagen —, weisen wir darauf hin, dass Sie es nur einbringen dürfen, wenn Ihnen das gestattet ist und dem keine Geheimhaltungsvereinbarung entgegensteht. Sind Sie sich nicht sicher, holen Sie die Erlaubnis des Rechteinhabers ein, bevor Sie hochladen.
Verantwortlicher und Rechtsgrundlage. Für die Verarbeitung dieses Materials in unserem Dienst sind wir Verantwortlicher. Rechtsgrundlage ist Ihnen gegenüber Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Enthält das Material personenbezogene Daten Dritter, ist Rechtsgrundlage insoweit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Ihr und unser berechtigtes Interesse, die von Ihnen angeforderte Vorbereitung zu ermöglichen), beschränkt auf diesen Zweck.
Referenz nachbauen (Analyse eigener Clips)
Im FilmLab können Sie einen Videoclip hochladen, um ihn als Vorlage für einen eigenen Film zu nutzen. Wir laden dafür nur Dateien, die Sie selbst hochladen; Adressen fremder Seiten rufen wir nicht ab.
Was wir messen. Auf unserem Server bei Infomaniak (Schweiz) bestimmen wir Schnitte, Einstellungsgrößen, Kamerabewegung und Farben. Für die Einstellungsgröße erkennt ein Programm, wo im Bild Gesichter sind und wie groß sie erscheinen. Es erkennt nicht, wer zu sehen ist, vergleicht Gesichter mit nichts und speichert keine Gesichtsmerkmale. Aus jedem Shot behalten wir ein Standbild und die Messwerte.
Bildinhalt und Gesprochenes. Was auf den Standbildern zu sehen ist, beschreibt ein Bildmodell, und was im Clip gesprochen wird, schreibt ein Spracherkennungsmodell mit. Beide Modelle laufen bei Infomaniak, unserem Hoster (Abschnitt 2), in dessen KI-Dienst „AI Services" in der Schweiz; laut Infomaniak werden die Anfragen dort nicht gespeichert. Dafür gehen die Standbilder und der Ton an Infomaniak, der Clip selbst nicht. Außer Infomaniak erhält kein Anbieter die Standbilder oder den Ton, und Ihren Clip niemand. Das Bildmodell ist angewiesen, Personen nicht zu benennen. Gespeichert werden die entstandenen Texte. Beide Modelle können sich irren; die Texte sind nicht von Menschen geprüft.
Wenn Sie daraus ein Projekt anlegen. Legen Sie aus der Analyse ein FilmLab-Projekt an, formuliert ein Sprachmodell aus den Bildbeschreibungen und dem Gesprochenen die Prompts für Ihre Shots. Dafür gehen diese Texte an den Anbieter des Sprachmodells (siehe oben, Textschritte); der Clip, die Standbilder und der Ton gehen nicht mit. Die Standbilder kopieren wir in Ihr Projekt.
Wo es liegt und wie lange. Der hochgeladene Clip, die Standbilder und der Ton liegen in Cloudflare R2, die Ergebnisse in unserer Datenbank (Abschnitt 2).
- Den Clip löschen wir unmittelbar nach der Analyse, auch wenn sie scheitert; bricht sie durch einen Neustart unseres Servers ab, spätestens nach drei Stunden. Starten Sie die Analyse nicht, löschen wir ihn nach 24 Stunden.
- Den Ton heben wir nur bis zur Mitschrift auf, in der Regel Minuten, spätestens 25 Stunden.
- Standbilder, Messwerte und Texte behalten wir, bis Sie die Referenz löschen. Das können Sie jederzeit auf der Seite „Referenz nachbauen" tun, außer während eine Analyse oder das Anlegen eines Projekts gerade läuft. Danach bleibt nur ein Eintrag mit Dateiname, Zeitpunkten und gebuchten Credits als Beleg für die Abrechnung. Ein FilmLab-Projekt, das Sie daraus angelegt haben, bleibt dabei bestehen: Es ist Ihr Projekt und enthält eigene Kopien der Standbilder.
Personen im Clip. Zeigt Ihr Clip andere Menschen, verarbeiten wir deren Bild und Stimme nur für die beschriebene Analyse, ohne sie zu identifizieren, und behalten vom Clip nur Standbilder, Messwerte und Texte. Rechtsgrundlage ist für Sie Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für abgebildete Dritte Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse und das Ihre, Bildgestaltung und Schnitt eines Clips zu verstehen). Laden Sie nur Clips hoch, die Sie zu diesem Zweck verwenden dürfen.
Zwischenspeicher auf Ihrem Gerät (Reader)
Damit Sie einen Rollenauszug auch ohne Netz lesen und hören können — am Set, im Zug, im Casting-Vorraum —, legt der Reader den zuletzt geöffneten Auszug auf Ihrem Gerät ab: den Text der freigegebenen Fassung und die dazu erzeugten Tonaufnahmen. Das geschieht im Speicher Ihres Browsers, nicht auf unseren Servern, und nur für den Auszug, den Sie zuletzt geöffnet haben — es entsteht kein Archiv.
Was das bedeutet, wenn eine Fassung zurückgezogen wird. Zieht eine Produktion einen Auszug oder eine Fassung zurück, wirkt das auf unseren Servern sofort. Auf einem Gerät, das gerade kein Netz hat, liegt der alte Stand weiter — wir können ihn dort nicht löschen. Sobald das Gerät wieder Verbindung hat, prüft der Reader den Stand, entfernt einen zurückgezogenen Auszug aus dem Zwischenspeicher und sagt Ihnen, dass die Fassung nicht mehr gilt. Bis dahin bleibt sie lesbar.
Sie können den Zwischenspeicher jederzeit selbst leeren: über die Website-Daten Ihres Browsers, oder indem Sie den Auszug im Reader aus Ihrer Sammlung nehmen.
Guthaben (Credits)
Das Guthaben gilt seit dem 15. August 2026 für das gesamte FilmRadar-Ökosystem und liegt in einem gemeinsamen Konto. Daraus folgen zwei Verarbeitungen, die vorher nicht bestanden:
- Zuordnung über die E-Mail-Adresse. Die einzelnen Dienste reichen Ihre E-Mail-Adresse an den gemeinsamen Kern weiter, der sie auf eine interne Kennung auflöst. Die Adresse wird damit zwischen Diensten übermittelt, die sie zuvor nicht benötigten.
- Nutzungshistorie. Zu jedem Verbrauch wird gespeichert, welcher Dienst welchen Arbeitsschritt für welche Kennung ausgeführt hat, mit Zeitpunkt und Anzahl der Credits. Das ergibt eine dienstübergreifende Nutzungshistorie. Sie dient der Abrechnung, dem Nachweis des Verbrauchs Ihnen gegenüber und der Auswertung, welcher Dienst welchen Anteil trägt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Auswertung Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Kündigung
Kündigen Sie einen Vertrag über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ (thefilmradar.com/kuendigen, auch ohne Anmeldung), verarbeiten wir Ihre dort gemachten Angaben: Name, die angegebene E-Mail-Adresse oder Adressen, den zu kündigenden Vertrag, bei einer außerordentlichen Kündigung den Grund, den gewünschten Zeitpunkt, die Sprache der Seite, den Zeitpunkt des Eingangs, das Ergebnis der Kündigung und ob die Bestätigung zugestellt wurde; sind Sie angemeldet oder passt die E-Mail-Adresse zu einem Konto, außerdem die Zuordnung zu diesem Konto. Wir nutzen sie, um den Vertrag zuzuordnen und zu beenden, Ihnen den Eingang zu bestätigen und die Kündigung nachweisen zu können. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 312k BGB, der die Kündigungsschaltfläche und die Bestätigung vorschreibt. Zur Durchführung übermitteln wir die Kündigung an Stripe (Abschnitt 11), das die Zahlungen beendet; die Eingangsbestätigung versenden wir per E-Mail über Brevo (Abschnitt 7). Wir bewahren die Angaben drei Jahre ab Ende des Jahres der Kündigung auf (Abschnitt 12), weil sich Streit über das Ende eines Vertrags innerhalb der regelmäßigen Verjährungsfrist klären lassen muss.
Widerruf
Nutzen Sie die Widerrufsfunktion, speichern wir Ihre dort gemachten Angaben (Name, E-Mail-Adresse, freiwillig Anschrift, Vertragsbezeichnung, Datum und Grund), den Zeitpunkt der Erklärung sowie das Land, das unser Netzwerkdienst Cloudflare dem Aufruf zuordnet. Rufen Sie die Funktion über thefilmradar.com/vertrag-widerrufen auf, ist das in der Regel das Land unseres Servers (Abschnitt 2), nicht Ihres. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO — § 356a BGB verlangt die Eingangsbestätigung mit Inhalt, Datum und Uhrzeit, und ohne Speicherung ließe sie sich nicht erteilen.
12. Speicherdauer
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen es verlangen:
- Server-Log-Dateien: 14 Tage, danach automatische Löschung.
- Benutzerkonto: bis zur Löschung des Kontos. Danach werden die Kontodaten gelöscht, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
- Nutzungshistorie des Guthabens: bis zum Ablauf des auf den Vertragsschluss folgenden Kalenderjahres, längstens jedoch bis zum Ende der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen für die zugehörigen Abrechnungsbelege.
- Rechnungen und Buchungsbelege: zehn Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB).
- Widerrufserklärungen: drei Jahre ab Ende des Jahres der Erklärung (Nachweiszweck, Regelverjährung).
- Kündigungen: drei Jahre ab Ende des Jahres der Kündigung (Nachweiszweck, Regelverjährung).
- Projekt- und Mediendaten in den Arbeitsumgebungen: bis zur Löschung durch Sie oder bis 90 Tage nach Ende des Vertrags — ausgenommen die Herkunftsnachweise und Freigaben (nächste zwei Punkte).
- Herkunftsnachweise (öffentlicher Teil bei Script Seal): zehn Jahre ab dem Export. Das gilt auch, wenn Sie Ihr Konto oder das Projekt vorher löschen — ein Nachweis, der mit dem Projekt verschwände, könnte die Herkunft eines bereits veröffentlichten Films nicht mehr belegen. Der Bitcoin-Anker bleibt technisch bedingt dauerhaft; er enthält keine personenbezogenen Daten.
- Freigaben synthetischer Personen oder Stimmen: wer freigegeben hat (Ihre Kontokennung), wann und welcher Wortlaut — zehn Jahre ab der Freigabe, getrennt von den Projektdaten und nur intern. Die Frist folgt dem Herkunftsnachweis: Solange ein veröffentlichter Film dessen Herkunft belegen soll, muss sich auch die Freigabe dazu belegen lassen.
- Likeness-Register, Angaben bei der Erteilung (Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse): bis zum Abschluss der Identitätsprüfung, höchstens 30 Minuten (Abschnitt 11, „Digitale Abbilder“).
- Likeness-Register, Einträge: pseudonyme Referenz, Umfang, Status, Wortlaut und Zeitpunkte bleiben auch nach Widerruf oder Ablauf erhalten, damit sich Einwilligung und Widerruf später belegen lassen. Eine Höchstfrist dafür legen wir noch fest. Die Nachweise über die Nutzung einer Einwilligung bewahren wir bis zum Ende ihrer Gültigkeit und drei weitere Jahre auf.
- Meldungen an das Likeness-Register: drei Jahre nach Abschluss der Prüfung; eine vorläufige Frist, die noch abschließend geprüft wird.
- Referenz nachbauen: der hochgeladene Clip bis zum Ende der Analyse (bei Abbruch durch einen Serverneustart höchstens drei Stunden, nicht gestartet 24 Stunden), der Ton bis zur Mitschrift (höchstens 25 Stunden), Standbilder, Messwerte und Texte bis zur Löschung durch Sie; danach ein Abrechnungseintrag mit Dateiname, Zeitpunkten und Credits (Abschnitt 11).
- Von Dritten erhaltenes Material (Reader): 90 Tage nach Ihrer letzten Nutzung, danach automatische Löschung samt Dateien (Abschnitt 11). Sie können es jederzeit vorher selbst löschen.
- Zwischenspeicher des Readers auf Ihrem Gerät: bis Sie ihn leeren oder der Reader ihn beim nächsten Netzkontakt ersetzt beziehungsweise entfernt. Diese Daten liegen in Ihrem Browser; eine Löschung durch uns ist dort technisch nicht möglich (Abschnitt 11).
- Kadrage-Inhalte (Board, Setplan, Sucherfotos, Raumscan): bis zur Löschung durch Sie oder auf Ihren Wunsch per E-Mail; keine automatische Frist.
- Handy-Kamerastream (Handykamera für Blender): Posen im Arbeitsspeicher bis zum Beenden der Sitzung, spätestens 15 Minuten; die Sitzung höchstens 60 Minuten; keine Speicherung auf Datenträger, keine Protokollierung. Bei Live-Previs aus FilmLab zusätzlich ein Sitzungseintrag im Backend (Konto, Projekt, Scan, Zugriffscode für Blender) bis zum Beenden, höchstens 60 Minuten nutzbar, danach gelöscht.
- Notizen für Lotte: bis Sie sie löschen oder Ihr Konto gelöscht wird.
- Newsletter: bis zur Abmeldung; der Nachweis der Einwilligung darüber hinaus bis zum Ablauf der Verjährungsfristen.
- Nicht beanspruchte Profile: solange die Angaben Teil der Branchenübersicht sind. Beantragt die betroffene Person die Löschung oder widerspricht sie der Verarbeitung, löschen wir das Profil innerhalb von 30 Tagen (Abschnitt 9).
- Crew-United-Import: die übernommenen Angaben als Teil Ihres Benutzerkontos, also bis zur Löschung des Kontos (Abschnitte 4 und 5).
- Protokoll der Inhaltsprüfung: 90 Tage ab dem Eintrag, danach automatische Löschung; löschen Sie Ihr Konto, löschen wir Ihre Einträge sofort mit (Abschnitt 11).
- Set-Kontaktdaten der Crew (FilmBalance und filmUnit): bis Sie das Crew-Mitglied in FilmBalance löschen oder die betroffene Person die Löschung verlangt; dabei werden die Angaben in beiden Produkten entfernt und die persönlichen Links ungültig (Abschnitt 11).
13. Übermittlung in Drittländer
Einige der eingesetzten Dienste verarbeiten Daten außerhalb der Europäischen Union, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Betroffen sind Cloudflare, Stripe, Anthropic, OpenAI, Google, ElevenLabs, fal.ai, kie.ai, Hedra, Beeble, Replicate, Topaz Labs, Bria AI (Sitz in Israel; die Verarbeitung kann auch in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten erfolgen), Krea und Fish Audio sowie — nur nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung — OpenRouter.
China. Für die Videomodelle der Kling-Reihe werden die Eingaben des jeweiligen Arbeitsschritts (Bild, Clip, Text) über fal.ai an Kuaishou Technology in der Volksrepublik China übermittelt. Dasselbe gilt für die Bild- und Videomodelle der Seedance- und Seedream-Reihe (ByteDance), für die Videomodelle Wan und Happy Horse (Alibaba; im Editor Murnau auch für das Tauschen eines angeklickten Objekts in einem Clip), für die Hailuo-Videomodelle sowie Sprachsynthese und Stimmklonung (MiniMax) und für die Videomodelle der Vidu-Reihe (ShengShu Technology) — auch diese Schritte laufen über fal.ai an den jeweiligen Anbieter in der Volksrepublik China. Für China besteht kein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission. Wir selbst haben mit diesen Anbietern keinen Vertrag; die Anfragen leitet fal.ai weiter. Ob für diese Weiterleitung Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO bestehen, ist bei uns nicht belegt; wir klären das mit fal.ai. Wir weisen darauf hin, dass ein Zugriff staatlicher Stellen auf die Daten dort nicht mit derselben Sicherheit ausgeschlossen werden kann wie innerhalb der Europäischen Union und dass Rechtsbehelfe dagegen eingeschränkt sein können. Übermittelt wird der Inhalt des Arbeitsschritts, nicht Ihr Konto. Wer das vermeiden möchte, wählt ein anderes Videomodell; der Katalog nennt zu jedem Modell den Anbieter. Für das Tauschen eines Objekts im Editor Murnau gibt es kein anderes Modell: Wer die Übermittlung nach China vermeiden möchte, nutzt diesen Schritt nicht.
Israel. Für die Videomodelle der LTX-Reihe werden die Eingaben des jeweiligen Arbeitsschritts über fal.ai an Lightricks in Israel übermittelt, für das Entfernen einer Ebene im Editor Murnau das Standbild und die Maske über fal.ai an Bria AI (Bria Artificial Intelligence Ltd.) in Israel. Für Israel besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO); die Übermittlung bedarf keiner zusätzlichen Garantien.
Vereinigtes Königreich. Für Lipsync-Schritte werden die Eingaben über fal.ai an Veed im Vereinigten Königreich übermittelt. Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO, im Dezember 2025 erneuert); die Übermittlung bedarf keiner zusätzlichen Garantien.
Als Grundlage für Übermittlungen in die Vereinigten Staaten kommen der Angemessenheitsbeschluss für das EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO), soweit der Empfänger danach zertifiziert ist, und die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) in Betracht. Für Google haben wir die Zertifizierung nach dem Data Privacy Framework dokumentiert, für Anthropic die Standardvertragsklauseln. Für die übrigen in diesem Abschnitt genannten Empfänger, darunter fal.ai, klären wir derzeit, auf welche dieser Grundlagen sich die Übermittlung stützt, und legen den Beleg ab. Solange er fehlt, nennen wir hier keine Grundlage. Welche Modelle alle Belege haben, zeigt die Übersicht zum EU-Modus auf lab.thefilmradar.com; im EU-Modus eines Projekts laufen nur diese Modelle (Abschnitt 11). Wir weisen darauf hin, dass in den Vereinigten Staaten ein Zugriff staatlicher Stellen auf die Daten nicht mit derselben Sicherheit ausgeschlossen werden kann wie innerhalb der Europäischen Union und dass Rechtsbehelfe dagegen eingeschränkt sein können.
Singapur (OpenRouter). Nutzen Sie den in Abschnitt 11 beschriebenen OpenRouter-Weg, kann die Verarbeitung über einen Endpunkt in Singapur erfolgen. Für Singapur besteht kein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission. Standardvertragsklauseln für diesen Weg sind bei uns nicht belegt; wir klären das derzeit. Wir stützen diese Übermittlung deshalb auf Ihre ausdrückliche Einwilligung nach Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO, die Sie vor der ersten Nutzung erteilen. Ohne Ihre Einwilligung findet diese Übermittlung nicht statt. Auch für die Übermittlung an OpenRouter in den Vereinigten Staaten selbst ist die Grundlage bei uns noch nicht belegt (siehe oben).
Film- und Personenbilder stammen von The Movie Database (TMDB), einem Dienst mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Diese Bilder werden über unsere eigene Infrastruktur ausgeliefert: Ihr Browser stellt beim Laden keine Verbindung zu TMDB her und übermittelt dorthin keine IP-Adresse. Den Abruf der Bilder bei TMDB übernimmt unser Server ohne personenbezogene Daten der Besucher.
Script Seal. Der RFC-3161-Zeitstempel und der Bitcoin-Anker (Abschnitt 10) fallen nicht hierunter. An FreeTSA und an die OpenTimestamps-Kalenderdienste werden ausschließlich Prüfwerte ohne Personenbezug übermittelt — kein Dokument, kein Name, keine Konto- oder Verbindungsdaten, auch nicht Ihre IP-Adresse. Eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland findet dabei nicht statt, unabhängig davon, wo diese Dienste betrieben werden; ihre Betreiber nennen keinen Sitz.
Der Server in der Schweiz (Abschnitt 2) fällt nicht hierunter: für die Schweiz besteht ein Angemessenheitsbeschluss.
14. Ihre Rechte
Sie haben gemäß DSGVO folgende Rechte bezüglich Ihrer personenbezogenen Daten:
- Auskunft über gespeicherte Daten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung Ihrer Daten (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
Diese Rechte können Sie wie folgt ausüben:
- Daten-Export: Registrierte Nutzer können alle gespeicherten Daten als JSON-Datei über ihr Dashboard herunterladen.
- Konto-Löschung: Registrierte Nutzer können ihr Konto und alle zugehörigen Daten über ihr Dashboard unwiderruflich löschen — ausgenommen Herkunftsnachweise und Freigaben, die für die in Abschnitt 12 genannte Frist erhalten bleiben.
- Herkunftsnachweise: Auf Antrag entfernen wir den Produktionstitel aus der öffentlichen Ansicht eines Nachweises. Prüfwerte, Signatur und Zeitstempel bleiben erhalten — sonst wäre der Nachweis selbst gelöscht.
- Löschung nicht beanspruchter Profile: Nicht-registrierte Personen, deren Daten in einem nicht beanspruchten Profil gespeichert sind, können die Löschung per E-Mail oder über das Formular auf der Website beantragen.
Soweit wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), können Sie jederzeit aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, widersprechen. Dafür genügt eine formlose Nachricht an die in Abschnitt 15 genannte Adresse.
Widerruf von Einwilligungen. Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Automatisierte Entscheidungen. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt (Art. 22 DSGVO), treffen wir nicht. Die automatische Inhaltsprüfung (Abschnitt 11) hält lediglich den einzelnen Erzeugungsschritt an: Credits werden dafür nicht abgebucht, und Ihr Konto bleibt unberührt. Sie können die Beschreibung ändern oder sich an die in Abschnitt 15 genannte Adresse wenden; dann prüft ein Mensch die Entscheidung.
Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW).
15. Kontakt für Datenschutz
Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an:
info@andresmarder.com